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Die PRESIDE-Studie untersuchte, als größte Querschnittsstudie zur Häufigkeit
von Sexualstörungen von Frauen, über 31.000 Frauen. Ihre Ergebnisse
belegen, dass eine von zehn Frauen über 18 Jahre ein vermindertes
sexuelles Verlangen empfindet, einhergehend mit persönlichem Leidensdruck.
Insgesamt gaben 44,2 Prozent der Frauen an, dass sie sexuelle
Probleme haben. Hierbei wurde vermindertes Verlangen, am
Häufigsten genannt
(38,7%). Erregungs (26,1%) und Orgasmusstörungen (20,5%) wurde von
weniger Befragten angegeben.
22,8 Prozent der Befragten berichteten, dass sie persönlich stark
unter ihren sexuellen Problemen leiden würden. Für die meisten Befragten
war mangelndes sexuelles Verlangen war der häufigste Auslöser eines
erhöhten Leidensdruckes (10%). Erregungsstörungen (5,4%) oder Orgasmus Probleme
(4,7%) wurden nur halb so oft als starke persönliche Beeinträchtigung
empfunden.
Unbeantwortet bleibt in dieser Studie die Frage danach, welche Rahmenbedingungen
diesen Leidensdruck bei den Frauen auslösen und auf welche Weise
ihnen am Besten geholfen werden kann. |