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Die Schwellkörperautoinjektion (SKAT) gehört zu den erfolgreichen
Therapien bei erektilen Dysfunktionen. Sie wird vom Patienten eigenständig
durchgeführt und wirkt auch gegen Erektionsprobleme, die durch
folgenschwere Unfälle - z.B. Verletzungen des Unterleibs /Querschnittslähmung
mit durchtrennter Nervenbahn vom Penis zum Gehirn - entstanden
sind.
Die Injektion mit dem Wirkstoff
Alprostadil wird nach Bedarf
(jeweils kurz vor dem Geschlechtsakt) in die Schwellkörper
gesetzt. Das
Medikament verursacht eine Erweiterung der Penisarterien und
ermöglicht dadurch den vermehrten Blutzufluss, der eine Erektion
auslöst.
Die Dosis dieser Injektion muss immer von einem Arzt auf den
jeweiligen Patienten abgestimmt werden.
Sie darf nicht von Personen mit anämischen Erkrankungen des Blutes
(z.B. Blutkrebs, Sichelzelleanämie), geerbten/angeborenen Verkrümmungen
des Penis oder Schwellkörper-Implantaten angewendet werden.
Nebenwirkungen treten oft nach längerem Gebrauch (Vernarbungen
der Schwellkörper) auf. Wird das Medikament falsch dosiert,
kann sich eine schmerzhafte Dauererektion (Priapismus) einstellen.
Diese muss umgehend von einem Arzt durch ein Gegenmittel beendet
werden,
da sonst Schäden am Gewebe oder den Schwellkörpern drohen.
Die Injektionen können allergische Reaktionen der Haut und
temporäre Schwankungen des Blutdrucks auslösen. |